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„Rheinbach liest vor – sonntags um vier“

In Deutschlands heimlicher Vorlesehauptstadt tut sich wieder etwas Neues. Mit „Rheinbach liest vor - sonntangs um vier“ initieren wir ein Vorlesenetzwerk aus Vereinen, Institutionen und mit der Leseförderung verbundenen Geschäften. Es ist ein neues kostenloses Vorleseangebot für Familien mit Kindern.

Die Idee: In der kalten Jahreszeit bis zu den Osterferien wird an jedem Sonntag um 16:00 Uhr irgendwo in Rheinbach vorgelesen – und zwar dort, wo es gemütlich ist: In den Höhenorten, Dörfern oder in der Kernstadt, vor der Stadtgrenze oder kurz dahinter. Gerd Engel, unser 2. Vorsitzender, der „sonntags um vier“ angestoßen hat beschreibt es als „die ‚Lesewiese‘ für den Winter! Heißer Tee und Plätzchen sind nicht ausgeschlossen.“

Familien mit Kindern im Vorlesealter können das bekannte und vielleicht noch unbekannte Rheinbach von einer neuen Seite kennenlernen: engagierte Vereine, historische Gebäude, liebenswerte Büchereien und viele nette Menschen, die Geschichten und das Vorlesen lieben.

Für die beteiligten Initiativen vor Ort soll der Aufwand überschaubar bleiben. Wir wollen kein Mega-Event erzeugen, sondern ein verlässliches, engagiertes und liebevoll arrangiertes Vorleseangebot für Familien mit Kindern im besten Vorlesealter von etwa 4 bis 8 Jahren. Aber natürlich sind alle willkommen. Vorlesen ist ja für jeden schön.

Start für „sonntags um vier“ ist am 12. Januar 2020 in den Räumen der Kinder- und Jugendinitiative (KJI) in der Merzbacher Grundschule. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termine im Januar, jeweils 16:00 Uhr

  • 12. Januar im Jugendraum der KJI in der Merzbacher Grundschule, Weidenstraße 10
  • 19. Januar im historischen Kallenturm in der Löherstraße bei den Georgspfadfindern
  • 26. Januar im Rheinbacher „Gästezimmer“ (Begegnungsraum im Turnhallentrakt des Sankt-Joseph-Gymnasiums, Zugang über Parkplatz Lurheck)

Wir, als Initiator und Verein zur Leseförderung, erhoffen uns als Nebeneffekt, dass sowohl die Initiativen vor Ort als auch das Netzwerk gestärkt werden. Zudem wünschen wir uns, dass der Impuls, sich zeitlich begrenzt und zwanglos zum Vorlesen zu treffen, einen Schneeballeffekt erzeugt.

Wir koordinieren und kommunizieren den Terminkalender. Bei Bedarf beraten und unterstützen wir die Ausrichter eines Termins vor Ort. Eine Kiste mit bewährter und neuer Vorleseliteratur soll dabei auf Wanderschaft gehen. „So erhalten wir zugleich Praxiseindrücke zu ausgewählten Büchern, für unsere Empfehlungsbroschüre ‚Vorlesen‘, die im April erscheinen wird“, freut sich Monika Flieger, unsere 1. Vorsitzende und Kopf des RLV-Redaktionsteams, das die kostenlose Broschüre seit Jahren erstellt.

Vergnügliche Geschichten im „kunterbunt“

Der nächste Vorlese-Termin von „sonntags um vier“ findet im Rheinbacher Ladenlokal des Spielwaren- und Kinderbuchgeschäfts „kunterbunt“ in der Weiherstraße statt. Familien mit Kindern im Vorlesealter sind bei Melanie Korber und ihrem Team herzlich willkommen. Sie können sich auf eine vergnügliche Stunde mit Geschichten aus liebevoll ausgesuchten Büchern freuen.

Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die nächsten Termine von „Rheinbach liest vor – sonntags um vier“ sind:

  • 16.2. Römerkanalmuseum
  • 23.2. Glasmuseum
  • 01.3. Jugendheim Pfarrgasse bei der KJG

Ausführliche Informationen finden Sie auch in unserem Folder "Sonntags um vier".

 

 

 


Beachten Sie auch unsern aktuellen Flyer mit Veranstaltungen bis Juni 2020.

Lillith liest laut und … zauberhaft

Beim fünften Vorlesewettbewerb „Laut oder deutlich!“ für Rheinbacher Viertklässler beweisen zwölf Kinder im Pfarr- und Begegnungszentrum Wormersdorf ihr Können und machen beste Werbung für ihre ausgewählten Bücher. Die neue Titelträgerin heißt Lillith Dörrscheid (KGS Merzbach).

Die Katholische Öffentliche Bücherei in Wormersdorf ist ein echtes Kleinod: Zentral gelegen im Grünbereich hinter der Kirche und eingegliedert in das Pfarr-und Begegnungszentrum. Das Ensemble aus ein-gruppigem Kindergarten, modernem Veranstaltungsaal und gemütlichem Büchereiraum ist der ideale Ort für die fünfte Ausgabe von „Laut oder deutlich!“. Gastgeber der jährlichen Veranstaltung sind diesmal die KGS Wormersdorf im Verbund mit dem örtlichen Büchereiteam um Dr. Günter Buchstab.

Bereits bei der Mikrophonprobe eine Stunde vor Beginn wird klar: Das Niveau ist wieder erfreulich hoch. Seit dem Coaching eine Woche zuvor haben die Kinder noch einmal fleißig geübt und dabei Sicherheit und Ausdruck gewonnen.

Laura Hermann (GGS) eröffnet lächelnd mit einer Stelle aus „Poppy Pym und der gestohlene Rubin“ und endet mit gekonnt geflüstertem Schlusssatz. Die Messlatte liegt hoch. Carolina Bauerfeind (KGS Merzbach) liest vom „Haferhorden“-Pony Schoko und seinem Versuch, ein Gespenst zu fangen. „Das wilde Uff sucht ein Zuhause“ wird von Isabelle Kabus (KGS Wormersdorf) so zum Leben erweckt, dass jede Kinderhörspielcasting-Agentin sich hinter Isabelles Namen ein Kreuzchen ins Programmheft gemacht hätte. Romy Kuhle (KGS St. Martin) steht Isabelle bei der nächtlichen Begegnung in ihrem Wahlbuch „Flo und Valentina“ in nichts nach. Die Frage lautet: Ist das Mädchen, das nachts vor Flo am Bett steht die Zahnfee oder doch ein Vampir?

Auch Clara Kämpen (GGS) hat aus Oliver Scherz „Wir sind nachher wieder da …“ eine nächtliche Begegnung ausgesucht und gekonnt vertont. Der vermutete Riese, der Joscha und Marie aufsucht, ist „nur“ ein Elefant, der zurück nach Afrika will. Vor der Pause wurde es dann magisch. Sina Häring erweckte den ersten Band der „Schule der magischen Tiere“ mit keckem Charme zum Leben.

Die hochkarätig besetzte Jury mit Bürgermeister Stefan Raetz, Rezitator Karl Hempel und Büchereileiterin Daniela Hahn sowie erfolgreichen Nachwuchsvorleserinnen und -vorlesern der vergangenen Jahre (Victoria Schaay, Philipp Schwarzer, Katja Krancke und Lenya Kreuzer) hat bis dahin schon viel zu besprechen.

In der zweiten Halbzeit lässt die Lesefreude nicht nach. Anna Dittscheid (KGS St. Martin) liest eindringlich und stimmungsvoll aus Band 6 der „Schule der magischen Tiere“, wie der 9-jährige Henry nachts in einer Höhle im Wald von dem ihm zugedachten Tier erfährt. Gänsehaut bei den Zuhörern! Der einzige Junge im Feld, Linus Kulka (GGS), überzeugt mit Katja Brandis „Woodwalker“. Sehr starke Lesung und daher „Männerapplaus“ für Linus! Dann folgt Lillith Dörrscheid. Die Schülerin der KGS Merzbach hat Cornelia Funkes Weihnachtsklassiker „Hinter verzauberten Fenstern“ vorbereitet. Souverän spielt sie, wie Juror Karl Hempel hinterher zu Protokoll gibt „mit Tempo, Lautstärke, Stimmfarbe und Emotionen - zauberhaft“.

Ein weiterer Höhepunkt ist Natalie Donges (KGS Wormersdorf) Lesung aus Band zwei der „Duftapotheke“, in der es um eine unheimliche Begegnung in einem Eisenbahnabteil geht. Valesca Vogel (GGS) bringt alle mit einer Stelle aus Lindgrens „Karlsson vom Dach“ zum Lachen. Literaturkritiker Denis Scheck hat den „Karlsson“ immerhin in den Kanon der 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur aufgenommen. Valesca liest ihn so hinreißend, dass so mancher im Raum ihn sicher wieder aus dem Regal holen dürfte. Spannend wird es dann noch einmal mit Lisa Schüller (KGS St. Martin) und den Drei!!!, die das „rote Phantom“ jagen. Ihr letzter Satz schwebt im Raum und tosender Jubel bricht los. Schon für diesen Moment haben sich Lampenfieber und alle Anstrengungen gelohnt.

Während sich die Jury zur Beratung zurückzieht, bekommen Schulleiterin Nicole Jaax und der Wormersdorfer Büchereileiter Dr. Günter Buchstab die Gelegenheit, auf die Wichtigkeit der vernetzten Leseförderung hinzuweisen: „Einmal im Monat besuchen die Klassen der KGS die Bücherei.“ Viel Lob gibt es auch für unsere regelmäßige Unterstützung, z.B. bei der Finanzierung der Käpt’n Book-Lesung sowie bei der Versorgung mit Buchadventskalendern. Aus der Aktion „Rheinbach liest vor“ überreichen dann unsere Moderatoren Gerd Engel und Chantal Kaczmarek auch im Namen unseres Vereins je ein üppiges Buchpaket an die beiden Einrichtungen.

Und dann kommt die sehnlich erwartete Siegerehrung: Lenya Kreuzer, „LoD-Gewinnerin 2017“ und Jury-Mitglied, verkündet nach Hempels Laudatio die Gewinnerin: Lillith Dörrscheid aus Merzbach! Auf den Plätzen zwei und drei folgen Valesca Vogel (GGS) und Carolina Bauerfeind (KGS Merzbach).

Das Wichtigste am Ende sind jedoch nicht Titel, die von der Buchhandlung Kayser gestifteten Buchgutscheine für die drei Bestplatzierten sowie die Bücher von Rheinbach Liest für jedes Kind, sondern der Stolz auf die Teilnahme und die magisch erlebten Momente, wenn aus Texten, zuerst Töne und dann Beifallsstürme werden. Auf die Frage von Gerd Engel, wer sich denn am Lesepult wohl gefühlt habe, zeigen alle zwölf Kinder ohne zu zögern auf.

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